Am 05. Juni führten wir unseren alljährlichen Orientierungsmarsch durch, nach Karte und Kompass nun in einer neuen, nicht minder spannenden Variante, nämlich unter Zuhilfenahme von PMR446-Funkgeräten zur Übung der Funkbetriebssprache.
Unter Leitung eines Kameraden, der diese Schulung letztes Jahr bei der Kreisgruppe-Mittelfranken-Ost in Roth absolviert hatte, steckten wir am Schützenheim nach einer kurzen Einweisung über den Ablauf und Bildung von zwei Gruppen erstmal die Köpfe zusammen:
Es ging um Technik, u.a. Funkgerätetypen, Nato-Alphabet, die Taschenkarte der Bundeswehr zur Funkkommunikation und weitere praktische Informationen zum Thema.
Danach ging es dann direkt zur Praxis über – die beiden Gruppen hatten die Aufgabe, sich gegenseitig mithilfe der bereitgestellten Funkgeräte und Wegmarken der jeweils anderen Gruppe auf zwei unterschiedlichen Routen zum Ziel zu lotsen. Diese führten die Kameraden im Bereich der Zenn teils im Gelände, teils auf Fußwegen dem Bestimmungsort entgegen – dass die Funksprüche nicht nur mit Bierernst durchgeführt wurden ist selbstredend (natürlich ohne die korrekte Ausführung der Übungen aus den Augen zu verlieren).
Gut gelaunt, mit frisch erworbenem Wissen und praktischer Erfahrung ausgestattet, trafen wir am Ziel auf die nicht-marschierenden Kameraden, die auf unserem inoffiziellen Sommerfest mit allerlei Grillgut und gekühlten Getränken bereits auf uns warteten.
Für alle Beteiligten, diesmal nur 16 Kameraden, was vielleicht der im Vorfeld etwas unsteten Wetterlage geschuldet war (der Geselligkeit aber keinem Abbruch tat), wieder einmal ein rundum gelungener RK-Abend bei schließlich doch noch bestem frühlingshaftem Wetter.