Am 10. April fand unser Pokalschießen mit dem M1 Carbine US-amerikanischen Fabrikats statt. Auch wenn diese Gewehre schon ein paar Jahre älter sind als die meisten Waffen in unserem Bestand und die Bedienung derselbigen nicht selten für eine kleine, aber harmlose Überraschung sorgte (z.B. „die Treffer sind ja alle ein bisschen hoch“), erfreut sich dieser Wettkampf bei den Kameraden großer Beliebtheit, was man auch an der Teilnehmerzahl von 21 Kameraden ablesen kann. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass es sich um eine historische Waffe handelt, die sich aufgrund ihrer relativ kleinen Abmessungen und geringen Gewichts gut handhaben lässt und deren Munition wenig Rückstoß erzeugt. Daher überrascht es wenig, dass dieses Gewehr, dessen Geschichte in der US-Armee des 2. Weltkriegs begann, nicht in erster Linie für Front-Truppen sondern als „Backup“ für Truppenteile gedacht war, die nicht primär in Kampfhandlungen eingebunden waren, dies aber sein konnten.
So war auch das diesjährige Schießen mit dem .30 M1 Carbine wieder ein großer Spaß für alle anwesenden Kameraden, welche nach dem Wettkampf mit den für Langwaffen üblichen Anschlagsarten „stehend“, „kniend“, „liegend“ den RK-Abend in geselliger Runde ausklingen ließen.
Dies waren die besten Schützen:
- Platz: Peetz, Alexander
- Platz: Kühnling, Roland
- Platz: Pickel, Stefan
Alexander Peetz (1. Platz)